BREXIT – leitet den Crash ein

Posted in Aktieninvestments, Hedgefunds, CTA Programme und Handelssysteme on Juni 24th, 2016 by advisoradmin – Be the first to comment

was für eine Nacht! Aber vor allem was für ein Morgen für alle diejenigen die im Investmentbereich arbeiten. Der S&P500 Future verliert über 100 Punkte, der Markt wird gegen 6 Uhr ausgesetzt bei 1999 Punkte, am Vortag standen noch 2.114 Punkte. Für uns die erste Party um 5 Uhr morgens, wir sind wie mehrfach angekündigt „Short“ das heißt wir haben leer verkauft und haben in einer Nacht einen gewaltigen Profit gemacht. Wir haben aber auch lange darauf gewartet, seit April haben wir diese Bewegung erwartet und in dieser Zeit auch verloren. Das hat sich in einer einzigen Nacht gedreht. Die Eröffnung der Börsen in Europa war brutal, UK Banken haben durchschnittlich um ca. 30% im Minus eröffnet. Für die Unicredit konnte kein Kurs gestellt werden, geschätzt wurde ein Verlust von 36%. 

Es ist nicht der Brexit der jetzt den Crash einleitet, es ist einfach „Zeit dafür“, der Brexit war nur eine von unglaublich vielen Unsicherheiten und Ungleichgewichten im Markt. Und es ist nur der Anfang, bevor der Markt nicht mindestens um 38,2% (Fibonacci-Retracement) seit dem Tief 2009 korrigiert hat, sollte man keine Long Position eingehen, d.h. keine Aktien, Fonds oder sonstwas kaufen oder halten. Die von uns im Dezember 2015 veröffentlichte Warnung können wir heute nur nochmal unterstreichen.

Investmentbetrug 3.0

Posted in Allgemein on Juni 21st, 2016 by advisoradmin – Be the first to comment

die Sparte des Investmentbetrugs hat sich über die Jahre und Jahrzehnte entwickelt, wenn man die heutige Situation und die öffentlich gewordenen Fälle betrachtet, fällt auf, dass es eine Dunkelziffer von Betrugsfällen gibt, die nicht verfolgt werden und die vermutlich niemals verfolgt werden. Die Akteure dieser Branche sind immer wieder die selben, manchmal kommen welche hinzu und manchmal trifft man alte Bekannte. Vor 20 oder 30 Jahren war der Investmentbetrug noch richtig einfach, die Betrüger haben eine x-beliebige Story erzählt, haben dafür Geld genommen und waren nie wieder gesehen.

Im Rahmen unserer Tätigkeit haben wir über Jahrzehnte immer wieder betrügerische Konzepte auf dem Tisch gehabt, sie gleichen sich einfach, aber man muss zugeben, sie werden immer besser. Heute muss man nur noch lachen wenn man ein e-mail bekommt von einem afrikanischen Staatsangehörigen der unbedingt x-Millionen nach Deutschland schaffen muss und dafür nur ein Konto von jemandem braucht, man würde auch fürstlich dafür entlohnt werden. Irgendwann tauchen dann ganz einfach Gebühren auf die man natürlich begleicht weil ja bald tausende kommen, oder das Konto wird ganz einfach abgeräumt. Wenn vor 25 Jahren noch ein vermeintlicher Investor (Investmentbetrug 1.0), ein virtuoser Schauspieler und Selbstdarsteller, der uns einen Kontoauszug mit 100 Millionen Dollar gezeigt hat und den Wunsch geäußert hat sich an unserem Immobilien Projekt zu beteiligen, dieser dann kurz vor Überweisung der versprochenen 10 Mio.DM, mit dem Wunsch der Begleichung einer Avalprovision seiner Bank in Höhe von 10.000DM um die Ecke gekommen ist, hatte man gar keine Chance „nein“ zu sagen, schließlich möchte man ja den Investor nicht verärgern. Hierzu muss man sagen, Hut ab, tolle Show, gut gemacht dieser Betrug, er hat sein Geld wahrlich verdient.

Später, in Zeiten des Investmentbetrugs 2.0 hat es sich schon wesentlich verändert. Der Betrug fällt anfänglich nicht als solcher auf und das sogar sehr lange nicht. Um Betrüger und deren Konzepte zu verstehen, muss man auch die Menschen dahinter verstehen. Es mag verwundern, das es meistens anfänglich überhaupt keine Absicht war zu betrügen, „man wächst so hinein“, das ist eine Entschuldigung die in Vernehmungen und Prozessen immer wieder zu lesen ist. Die Menschen beginnen mit einem Konzept was vielversprechend erscheint, anfänglich sogar sehr erfolgreich ist, es scheint zu klappen. Irgendwann nehmen diese Menschen eine Abzweigung. Ein Bernard Madoff ist so ein Fall gewesen, dieser hat auch anfänglich Geld verdient, das sogar sehr gut, der Druck und der stete Strom von unermesslich wachsenden Beträgen die investiert werden wollen, haben aber irgendwann dazu geführt etwas zu tun was nicht geht und diese dunkle Seite der Macht ist immer größer geworden, bis zum Exodus. Diese Menschen versteht man dann nicht wenn sie erklären, dass sie gar keine andere Wahl hatten. Und das erschreckende ist, dass diese Menschen das tatsächlich glauben. Sie sind überzeugt sie mussten so handeln.

Die derzeitige Entwicklung, die ich als Investmentbetrug 3.0 bezeichne, ist etwas verändert, gleichsam schockierend wie unglaublich. Wir müssen fest stellen, das Betrug in Deutschland offenbar LEGAL ist, wenn dieser nur gut gemacht ist. Unser Rechtssystem erlaubt einen Freiraum welcher geschickt ausgenutzt dazu führt das man niemals belangt werden kann wenn man nur ein wenig Glück hat und keine Fehler macht. Anlässlich einer Zeugenaussage vor einigen Jahren im „Betrugsfall“, der SHB Innovativen Fondskonzepte AG, habe ich ein Gespräch mit einem Beamten der Kriminalpolizei geführt was mich kaum glauben lassen konnte was mir dieser erläutert hat. Der Beamte erklärte mir, dass ein solcher Fall nur dann verfolgt wird, wenn mehrere Dutzend, wahrscheinlicher mehrere hundert oder noch besser tausende von Strafanzeigen eingehen. Nur dann könnte man von einem ausreichenden öffentlichen Interesse ausgehen die Sache zu verfolgen. Das dumme in diesem Fall war nur, dass die meisten Anleger überhaupt nichts davon wussten das sie jeden Monat Geld in ein Loch schütten was lange keinen Boden hat und niemals Aussicht darauf hat, dass jemals ein einziger Euro zurück kommt, geschweige denn eine Rendite. Die äußerst sympathischen Vertriebspartner haben erklärt das alles bestens sei. Und alle diese Anleger haben darüberhinaus unterschrieben, dass ihnen das mehr oder weniger bewusst ist, dass es ja auch schief gehen kann. Wo ist dann also der Betrug? Die Anführungszeichen um das Wort Betrugsfall, im Fall SHB, stehen dort deshalb weil keiner der Beteiligten jemals wegen Betrugs verurteilt wurde, obwohl aus meiner strafrechtlich laienhaften Meinung es nicht als etwas anderes zu bezeichnen ist.  Das Konzept welches im Jahr 2001 geboren wurde und im Jahr 2013 beerdigt wurde, hier nochmal vereinfacht an Hand eines Zahlen-Beispiels erläutert. Man erklärt in einem wunderschönen von der BaFin genehmigten Hochglanz Prospekt, dass man für 100 Mio.€ Immobilien kaufen will, 3 an der Zahl, hat aber jetzt erst mal für 33,3 Mio.€ eine Immobilie gekauft. Die beiden anderen Immobilien sollen später gekauft werden, wenn dann über einige Jahre angespart wurde und Erträge in Form von Mieten eingegangen sind. Die Kosten dieses Konzepts werden aber auf Basis der 100 Mio.€ kalkuliert und müssen erst mal bezahlt oder sogar angespart werden. Und diese Kosten belaufen sich auf ca. 30%, davon gehen in erster Linie ca. 20% in den Vertrieb. Den Anlegern die nicht sparen sondern gleich einzahlen, verspricht man eine Rendite von 7%. Die auch bezahlt wird. Das geht nicht? Doch natürlich, die gekaufte Immobilie wird ja schließlich auch nicht bezahlt, sondern zu 80% finanziert. Es genügen die Grundrechenarten, dass niemals eine positive Rendite erzielt werden kann, das Geld ist weg, wird allenfalls umverteilt und kommt nie wieder zurück. In der Prognoserechnung nimmt man die aktuelle Mietrendite, eine Inflation von 2-3% pro Jahr und schon stehen nach 20 Jahren satte Gewinne und Ausschüttungen auf dem Investmentangebot. Eine fatale Milchmädchenrechnung, die aber alle Anleger genau so unterschrieben haben. Und die Rolle der BaFin als „Bundesaufsichtsamt“ ist in diesem Konzept an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Der Prospekt muss von der BaFin geprüft werden, ob alles den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Was auch erfolgt ist, die Kunden glauben aber das es um das Konzept geht was vom Bundesaufsichtsamt geprüft wurde. So lange in den Risiken steht, das die Anleger alles verlieren können und das sogar wahrscheinlich ist, so lange ist es ja auch kein Betrug, oder?

Und es geht weiter, der Investmentbetrug 3.0 besteht also aus mehreren Komponenten, einmal der nach wie vor und immer wieder funktionierenden Gier sein Geld gewinnbringend anzulegen, das hat sich nicht verändert. In Zeiten wo das Wort „Zins“ bald abgeschafft ist ganz besonders. Dann benötigt man ein Konzept was einfach glaubwürdig ist, es schön wäre wenn es funktioniert und es muss schwierig sein nachzuweisen, dass es vorsätzlich als Betrug geplant war, die „gute Absicht“ dahinter zu erkennen ist, gepaart mit ausgiebigen „üblichen“ Risikohinweisen. Dann ist es auch noch wichtig, das es lange genug geht, in dem man die Informationen und deren Fluss so gut wie möglich kontrolliert. Was über die Beteiligten und den Vertrieb ganz prima zu bewerkstelligen ist.

 

Fortsetzung folgt!

Alternative Investments CTA und Hedgefunds 2015 zwischen „nix“ und 266% Rendite

Posted in Aktieninvestments, Hedgefunds, CTA Programme und Handelssysteme on März 11th, 2016 by advisoradmin – Be the first to comment

keine andere Asset Klasse liefert so absolut unterschiedliche Ergebnisse wie die der Hedgefunds bzw. managed accounts der CTA´s ( Commodity Trading Advisors ). Im Durchschnitt ist das Ergebnis grottenschlecht. In der Spitze sind unbeschreibliche Renditen erzielt worden. Die Masse dieser Anlageklasse performt unterirdisch schlecht. Woran mag das liegen? Die Frage sollte beschäftigen, da auf absehbare Zeit mit normalen Investmentfonds, Aktienfonds und dergleichen auf Jahre nichts mehr verdient werden wird. Ganz im Gegenteil, bei den meisten Aktienfonds werden sich die Manager darüber unterhalten wer wie wenig verloren hat. Der Bereich der Alternative Investments wird deshalb in den nächsten Jahren stark an Bedeutung gewinnen.

Bis die Menschen weltweit realisieren das etwas vorbei ist, vergeht eine gewisse Zeit. Und das ist auch das was jetzt gerade wieder einmal geschieht. Bei der Beantwortung der Frage warum in dieser Klasse nichts verdient wird, muss man ganz einfach betrachten, was tun denn die eigentlich? Seit vielen Jahren geht man davon aus das „quantitative Handelssysteme“ der Stein der Waisen sind. Ein Computer spielt emotionslos ein Programm ab und alles das was früher immer zu Verlusten geführt hat, das geschieht nicht mehr. Toll……. oder? Was macht denn jetzt aber dieser Computer? Über 90% dieser Computer, als verlängerter Arm des Managers, handelt „Trendfolgesysteme“ zwar in den unterschiedlichsten Zeiteinheiten, aber jeder versucht einem Trend zu folgen. Was hat das zur Folge, wenn das „Alle“ machen? Diejenigen welche die Futures Märkte live beobachten wissen, was das bewirkt. Die Märkte bewegen sich die meiste Zeit gar nicht oder kaum, es geht ganz leicht hin und her. Dann gehen die Märkte in atemberaubenden Tempo auf neue Niveaus um dann wieder da zu bleiben und hin und her zu gehen. Die meisten der Trendfolgesysteme in kürzeren Zeiteinheiten werden getriggert, also ausgelöst, und dann wenn die Bewegung vorbei ist, dann steigen diese Systeme in den Markt ein. Manche werden dann wieder ausgestoppt und manche generieren kleinere bis mittlere Profite, per Saldo ……“nix“!

Da diejenigen die „long only“ mit trägeren Trendfolgesysteme es nicht besonders schwer hatten in 2015, die Indizes gingen ja eigentlich nur in eine Richtung, konnte man mit hoch gehebelten Futures sehr hohe Renditen einfahren, wie z.B. der CTA Investment Capital Advisors LLC mit eben einem Ergebnis von 266% in 2015.

Wie immer ist Deutschland am rückständigsten in der Finanzwelt, so wie das schon immer der Fall war. Die Anforderung der Investoren in der Hauptstadt der Investmentbranche, haben sich grundlegend verändert. Dumme Deutsche Investoren fragen immer noch nach der Performance der letzten 3 Jahre und ob es ein quantitatives System ist. In New York wird man gefragt was man in den letzten 6 Monaten gemacht hat und was das Risiko/Ertrags Verhältnis ist. Nicht Verlust, sondern wo liegt der Stopp und wie hoch ist der Ertrag im Verhältnis zum Stopp. Die Amerikaner haben begriffen, das der Computer nur für einen Teil der Investmententscheidung einzusetzen ist, aber ein gewisser diskretionärer Anteil in der Entscheidung, wesentlich bessere Performance bringt. Wie man das macht, …..ist absolut egal! Es verändert sich!

Das Jahr 2016 wird spannend, wir werden gigantische Renditen sehen und wir werden das große Heulen sehen.  Bis das in Deutschland alles begriffen wird, schätze ich vergehen noch 1 bis 2 Jahre.

Investment in Gold – von der Blase in die Blase

Posted in Allgemein on Februar 15th, 2016 by advisoradmin – Be the first to comment

bereits vor 5 Jahren am 25.Oktober 2011 habe ich mit dem Artikel „Finger weg vom Gold“ und einer Begründung warum der Goldpreis so stark gestiegen ist vor einem Investment in das Edelmetall gewarnt. Man sollte ja glauben das die Menschheit „lernfähig“ ist, aber das scheint wohl eine Illusion zu sein. Zumindest die Finanzwelt ist es definitiv nicht. Alle diejenigen die damals Gold gekauft haben, deren Vermögen wurde in diesem Bereich fast halbiert. Diejenigen die dieser Empfehlung gefolgt sind, haben mit Short Positionen auf Gold-Futures  einen Haufen Geld verdient. Vom Hoch im Oktober 2011 mit einem Stand von über 1900$ die Feinunze, bis zum Kurs vom 03. Dezember 2015 mit 1.045$, hat sich der Goldpreis fast halbiert. Eigentlich damit immer noch zu hoch, aber heute und jetzt gerade verändert sich die Welt wieder einmal dramatisch. Die Zeit der Investitionen die auf die Entwicklung der Zentralbankzinsen ausgerichtet ist, geht gerade vorbei und das macht Angst. Wenn man etwas nicht versteht, dann kommt diese Angst und die Folge sind fast immer völlig unsinnige Entscheidungen, zum Beispiel Gold kaufen.

Streng nach dem Motto, was macht man mit Geld was zu viel im Markt ist? Man vernichtet es, richtig, und um hier auch ganz auf Nummer sicher zu gehen, kauft man die Panik die sich teilweise breit macht und steckt das Kapital was man in einer Blase hat, in eine andere Blase. Damit ist das Geld auch sicher weg. Gold war doch früher sicher, oder? Na dann wird es wohl immer noch so sein, oder?

Der jetzt jüngst zu verzeichnende Anstieg auf über 1.260$ ist wohl das Resultat genau dieser nackten Panik. Wohin mit dem Kapital? Gold ist sicher…..genau! War ja immer schon so. Die Blase der weit überhöhten Aktienkurse, wo die Finanzwelt überhaupt nicht versteht das dies so ist, die ersetzt man jetzt durch ein anderes faktisch wertloses Investment.

Gold ist schön, keine Frage, das hat aber was mit dem zu tun was man machen sollte wenn man geneigt ist der holden Weiblichkeit eine Freude zu machen. Das lächeln einer bezaubernden Frau ist die wesentlich bessere Rendite als einen Teil seines Vermögens in Gold zu investieren. Gold und Investment gehört nicht in einen Satz. Wie bereits in meinem Artikel Asset Allocation 2016 ausgeführt, bei einem Vermögen (nochmal erinnert, alles unter 20 Mio. zählt als „mittellos“) maximal 2-3% in Gold, physischer Art, kleinst verfügbare Barren. Oder eben etwas fürs Gemüt, schöne Schmuckstücke die erfreuen.

Durch die dramatische Veränderung der Welt müssen die Zeiträume der Investitionsentscheidungen deutlich kürzer gefasst werden. Über einen Zeitraum von 7-12 Wochen bis ca. Ende Mai 2016 kann es noch zu solchen Übertreibungen im Goldpreis kommen, innerhalb der Zyklen die hier darunter liegen lässt sich wieder mal mit Short Positionen im Gold Future Geld verdienen.

IKEA zieht in die City

Posted in Allgemein on Dezember 30th, 2015 by advisoradmin – Be the first to comment

großflächige erfolgreiche Einzelhandelskonzepte in B- oder C-Lagen ist etwas, dass es so gut wie nicht mehr gibt. Was für ein Traum für Projektentwickler und Immobilien- bzw. Grundstückseigentümer. Gerade die Kaufhofs und Karstadts und sonstigen Warenhäuser in ganz Deutschland die lange schon nicht mehr laufen, liegen damit voll im Fadenkreuz der Schweden. Die mögliche hier folgende Expansion bietet damit hoch interessante Möglichkeiten. Manch einer stellt sich jetzt vielleicht die Frage was das denn soll, da doch die letzten Jahre Möbelhäuser in den Innenstädten reihenweise Pleite gegangen sind. In diesem Fall muss man aber das Gesamtbild betrachten, wie sich dieses verändert wenn man die Präsenz auf der grünen Wiese und im Internet mit diesen Plänen kombiniert. Es bleibt natürlich zunächst abzuwarten ob dieser erste Versuch in Hamburg ein Erfolg wird, bzw. wie IKEA diesen Erfolg auch misst. Zunächst wurden knapp 80 Mio. Euro in einen Neubau in die Große Bergstraße in Altona investiert. Die Drittverwendungsfähigkeit der Immobilie in der derzeitigen Einzelhandelslandschaft dürfte gleich null sein. Die Lage ist „ab vom Schuss“, also von der 1A-Lage, aber nicht ganz so weit weg. Bahnhof Altona und auch die 1A Lagen sind fußläufig erreichbar. IKEA muss nicht mit Investoren arbeiten, deshalb ist es letztlich „wurscht“ weil IKEA diese Investoren nicht braucht, sondern selbst zahlt. Investieren würden wir in diesen Versuch, sofern so etwas irgendwann doch mal auf den Markt kommt, nur mit einem sehr langfristigen Mietvertrag mit Betreiberpflicht und einer auskömmlichen Rendite.  Es bleibt aber abzuwarten ob dies passiert.

Generell halten wir das was IKEA da macht für genau den richtigen Weg und sind begeistert. Man muss nicht mehr „raus fahren“ zum IKEA, sondern ist in der Nähe, strategisch ein genialer Schachzug. Es geht darum, dass man die Marke „erleben“ kann und dieses Erlebnis so vielen Menschen wie möglich präsentieren kann. Ob der reine Verkauf dann in dieser Filiale oder auf der Wiese, oder auch über das Internet erfolgt, spielt dann keine Rolle mehr. Ob die Lage- Entscheidung richtig war ist die Frage, eine Lage noch näher an der A-Lage wäre aus unserer Sicht noch besser gewesen. IKEA bietet viele Produkte die von Laufkundschaft gekauft werden. Und ein „Billy-Regal“ und die anderen Klassiker kann man zur Not auch mitnehmen. Die jetzige Lage ist eine Mischung aus Zielkundschaft und Laufkundschaft. Jetzt ist man erstmal gespannt was passieren wird und wie sich die Zahlen entwickeln. Ganz klar ein Trend der sich erst etablieren muss, sich aber unserer Meinung nach bestätigen wird.

RAUS AUS AKTIEN! JETZT! 2000, 2008, ….2016

Posted in Aktieninvestments, Hedgefunds, CTA Programme und Handelssysteme on Dezember 10th, 2015 by advisoradmin – Be the first to comment

reisserische Überschriften sind etwas, dass ich absolut nicht leiden kann. Sie wirken unglaubwürdig und effekthaschend. Diese Artikel liest man nicht, noch nimmt man diese Ernst. Wieder einer der sich mit einem Schuss „ins Blaue“ profilieren will. Heute bin ich genau so jemand! Nicht das ich mich hiermit profilieren will, das ist nicht notwendig, noch habe ich irgend ein Interesse einen Newsletter oder Börsenbrief zu verkaufen. Aber das was jetzt anstehen wird, das was die nächsten Wochen und Monate passieren wird, lässt sich in keiner Überschrift darstellen. Lässt sich nicht beschreiben, nicht erklären und nicht übertreiben. Ob es passieren wird? Ja, zu 100%!

„Warum“ es passiert? …. hierzu würden sich eine Vielzahl von Begründungen anführen lassen, egal ob es der Umstand ist das die Märkte sich nur noch bewegen wenn die Zentralbanken eine Äußerung von sich geben, oder ein Markt nachgibt weil ein Herr Draghi „entttäuscht“, damit das er etwas völlig unnatürliches nicht auch noch ausweitet, oder damit, dass Kurse steigen bei schlechten Nachrichten und fallen bei guten Nachrichten. Nein, meine Begründung hierfür ist relativ einfach.

„Weil die Zeit dafür gekommen ist.“

Mit Ablauf dieser Tage ist das Szenario der „Jahresendrally“ vom Tisch. So wie das ja „eigentlich“ immer/oft zu dieser Zeit war. Unser Ansatz für die Verwaltung von Vermögen beruht auf der Analyse und der Interpretation von Zyklen. Einer der Zeiteinheiten dieser Zyklen endet mit einem Umkehrpunkt welcher bereits zweimal einen deutlichen Wechsel vorausgesagt hat, dieser Zyklus ist mit Ende des Jahres 2015 erreicht. Genau wie das 2000, 2008, gewesen ist, wird nun 2016 ein ähnliches Szenario geschehen. Eine Vorhersage auf den Tag oder die Woche lässt dieser langfristige Rahmen nicht zu, hierzu verwenden wir im täglichen Geschäft kleinere Zeiteinheiten.

Die ersten kräftigen Bewegungen können somit schon in wenigen Tagen oder Wochen passieren, oder erst in einem Zeitraum zwischen März und Mai. In jedem Fall ist es sicherer und besser das Kapital aus den Aktien abzuziehen und zwar vollständig und in Liquidität zu bleiben. Einen Wiedereinstieg nicht zu früh planen, wenn Sie eine Erwartung für einen Einstieg bei fallenden Kursen haben, dann verdrei- oder vervierfachen Sie diese Erwartung ganz einfach. Wir garantieren damit aber nicht das Sie dann richtig liegen. Bei Interesse übersenden wir gerne und kostenlos die von uns verwendeten grafischen Darstellungen unserer Analysen.

Good luck!

Asset Allocation 2016

Posted in Allgemein on Dezember 9th, 2015 by advisoradmin – Be the first to comment

was passiert? Unsere Welt verändert sich in atemberaubendem Tempo und jeden Tag wird uns bewusst, dass es notwendig ist die seit jeher gültigen Regeln für die Verwaltung von Vermögen zu überprüfen und zu überdenken. Der Begriff Asset Allocation ist nichts anderes als die Beantwortung der Frage, „Wieviel Wohin“, dennoch jedes Jahr aufs Neue, die wohl wichtigste Frage in einer Vermögensverwaltung. Die Definition von Vermögen für die von uns vertretene Strategie bezieht sich auf ein Nettovermögen von wenigstens 20 Mio. Euro. Darunter kann man nicht von Vermögen oder einer Verwaltung desselben sprechen. Auch kleinere Vermögen lassen sich hiermit darstellen jedoch nur über Umwege und Finanzprodukte.

Der Großteil der Vermögensverwalter in Deutschland aber auch in UK und den USA verwalten Vermögen im Grunde nicht selbst, sondern überlassen dies einem oder mehreren Investmenthäusern. Dies halten wir grundsätzlich für falsch. Ein Fonds selbst ist per se schon ein „Klumpenrisiko“. Je höher die Assets under Management sind, desto geringer wird dessen Flexibilität. Die Anzahl der Menschen die tatsächliche Entscheidungen treffen ist über die Jahre immer weniger geworden. Es wird versucht jeden Ansatz zu systematisieren und als quantitativen und menschlich nicht beeinflussbaren Ansatz zu verfolgen. Das funktioniert aber nicht auf Dauer. Die systemischen Risiken in der Branche sind außerordentlich hoch.

Auch lehnen wir es ab, die üblichen „Benchmark“ -Vergleiche heranzuziehen. Einen Index mehr oder weniger outperformen, oder nicht, ist eine Frage die mich herzlich wenig interessiert. Die vergangenen Jahre waren einfach, mit der Anlage in irgendwelchen Fonds irgendeine Rendite zu erzielen. Wir hatten „long only“ Märkte und der Dümmste hat prächtig verdient. Jeden Verlust konnte man ganz einfach „aussitzen“. Das wird nicht so bleiben. In den nächsten Jahren wird eines passieren das man nur darüber spricht wie „wenig“ man gegenüber den Benchmarks verloren hat.

In unsicheren Zeiten ist der erste und wichtigste Faktor der Anteil an liquiden Mitteln .Streng nach dem Motto, „immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“.

20% des Vermögens in liquiden Mitteln. (Inklusive physischem Bargeld und Gold) Dies aufgeteilt auf mehrere Konten in mehreren Ländern und Währungen. Es macht sogar Sinn für das Barvermögen eine eigene Gesellschaft zu gründen die keinen anderen Zweck hat als dies vorzuhalten und zu verwalten. Bei größeren Vermögen ist es hierbei auch sinnvoll die Währungen zu hedgen und über den Forexmarkt die Trends zu antizipieren, damit kompensiert man die Kosten der Verwaltung der Mittel und vermeidet Risiken.

5% in physischem Bargeld. Auch in Zeiten des allseits verfügbaren elektronischen Geldes, sollte ein gewisser Teil in Barmitteln verfügbar sein, ebenfalls aufgeteilt auf mehrere Länder und Währungen.

 2% in physischem Gold Das Edelmetall Gold ist nach unserer Meinung eines der überflüssigsten Investments die es auf der Welt gibt und immer noch weit überbewertet. Siehe hierzu unsere Artikel über Gold. Dennoch würden wir eine kleine Menge in physisches Gold investieren und dies in den kleinst verfügbaren Barren.

15% in „Alternative Investments“. Den Anteil der alternativen Investments würden wir mit 15% relativ hoch halten, dies liegt in erster Linie daran das wir ein eigenes Handelssystem entwickelt haben und dies einen Großteil unserer Erträge ausmacht. Je größer das Vermögen wird, desto weiter reduziert man diesen Anteil, jedoch nicht unter 5-7% Bei großen Vermögen ist dann auch die Diversifikation in die verschiedensten Strategien wichtig. Auch in Bezug auf deren Assets under Management. Oft haben kleinere CTA Programme die deutlich besseren Renditen als die großen Hedgefunds! Selbst ein Totalverlust eines einzelnen Investments kann hier immer noch verkraftet werden da es meist auch einige gibt die eine außergewöhnliche Performance bieten. Die Plattform Barclayhedge.com liefert hierzu einen guten Überblick.

15% in Aktien. KEINE FONDS, KEINE INVESTMENTBANKEN. Anstellung eines eigenen Wertpapierhändlers welchen man am Erfolg beteiligt. Zielsetzung ist nicht die Kurssteigerung von Aktien, sondern die Auswahl von Titel mit einer möglichst hohen und nachhaltigen Dividendenrendite. Die Titel werden langfristig gehalten und nur nach diesem Gesichtspunkt ausgewählt. Entsprechend der Trends welche wir anhand unserer Zyklen-Strategie feststellen, wird das Portfolio über Futures gesichert.

50% des Vermögens in Grundbesitz und Liegenschaften. Seit jeher, ist der Immobilienbesitz und die Verwaltung ein großer und wichtiger Teil des Investments großer Vermögen. Das hier ausführlich zu erklären ist nicht das Ziel dieser Zusammenfassung deshalb beschreibe ich unserer Strategie nur im Groben. Neben dem persönlichen und privat genutzten und natürlich bezahlten Immobilienbesitz investieren wir in zwei grobe Richtungen. Geschäftshäuser in 1A Lagen mittlerer Städte. Das heißt nur und ausschließlich in den Fußgängerzonen. Die Renditen in den großen Städten sind meist zu gering, deshalb Städte ab ca. 100.000 Einwohner.

Bei Immobilien-Investments achten wir darauf, dass wir für jedes Investment eine eigene Projektgesellschaft gründen sofern das Investment über 30 Millionen groß ist. Kleinere Investments werden in einer eigenen Gesellschaft zusammengeschlossen. Auch hier wiederum darauf achten, dass diese Gesellschaften steuerneutral und vom sonstigen Vermögen losgelöst sind. Es wird in jedes Geschäft so viel Eigenkapital investiert um eine Finanzierung „non recourse“ zu bekommen. Der mögliche Finanzierungshebel wird abhängig vom Objekt auch ausgeschöpft. Damit wird die Rendite nochmal ein erhebliches Stück gehebelt. Die Renditen bei Immobilieninvestments im Core Bereich sinken zwar, sind jedoch gehebelt immer noch beachtlich.

Von dem in Liegenschaften investierten Anteil des Vermögens werden ungefähr die Hälfte in eine äußerst wichtige Asset Klasse investiert. Ackerland, Wasser, Landwirtschaft.

Wir steuern weltweit auf einen globalen Konflikt zu wie die Menschen auf der Welt ernährt werden können. Siehe hierzu unseren Artikel „Wer ernährt die Welt“. Bis zum Jahr 2050 müsste sich die Fläche an Ackerland weltweit verdoppelt haben um die Weltbevölkerung ernähren zu können. Allein in Amerika, dem immer noch größten Anbaugebiet der Welt, gehen die Flächen für den Anbau um jährlich ca. 1 Million Hektar zurück. Die Flächen werden nicht mehr, sondern weniger. Würden die USA heute den Anbau von Weizen einstellen, wären die Vorräte innerhalb von 2 Monaten aufgebraucht und die Menschen würden verhungern. Die Böden werden dort durch Genmanipulationen, Pestiziden und chemische Behandlungen seit Jahren vergewaltigt um einen möglichst hohen Ertrag zu bekommen. Dieses Szenario ist endlich. Es gibt deshalb aus unserer Sicht nur eine einzige logische Strategie, in biologisch nachhaltigen Ackerbau zu investieren. Konvertierung konventioneller Flächen in Bio-Betriebe. Investition in Regionen mit dem höchsten Ertrag. Derzeit werden mit diesen Investments Renditen um die 10% aus operativem Ergebnis erzielt. Die Rendite inklusive Wertsteigerung der Böden dürfte bei ungefähr dem doppelten liegen.

 

 

 

 

 

 

 

City Center Fürth und der gordische Knoten

Posted in Allgemein on Dezember 8th, 2015 by advisoradmin – Be the first to comment

die Durchschlagung des gordischen Knotens am Streitwagen des Königs von Phyrgien welcher Deichsel und Zugjoch untrennbar verbinden sollte, ist eine Redewendung welche die Lösung eines Problems mit unkonventionellen und energischen Mitteln beschreibt.

Geradezu einfach erscheint der antike Kampf gegen das was über die letzten Jahre in der Stadt Fürth  von statten ging und über das Schicksal des Einzelhandels der Stadt maßgeblich entscheiden kann. Eine Durchschlagung des gordischen Knotens von Fürth und die Lösung für das City Center erfordert nicht nur die Durchschlagung eines Knotens, sondern ein ganzes Strickmuster von Knoten dieser Güte.

Mehrere namhafte Projektentwickler haben es bereits versucht, die ca. 351 Eigentümer zu einem Ganzen zu vereinen, die Zustimmung der ca. 50 weiteren Teileigentümer zu erhalten und damit die Grundlage für einen Neuanfang und frisches Kapital zu schaffen. Zuletzt hat dies Miro Vorbauer, der Vorstand der TKN AG versucht. Das Projekt und die in Aschheim tätige TKN Real Estate Solutions AG sind uns gut bekannt, der Plan war gut, die Ideen waren vielversprechend. Eine Vielzahl von kompetenten Investoren hatten nicht nur Interesse sondern konkrete Absichtserklärungen oder Interessensbekundungen abgegeben. Zuletzt auch die in Deutschland bekannte und renommierte ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG um Herrn Alexander Otto.

Ein Geniestreich sollte es werden, in einem Fiasko hat es geendet. Nach einer Vielzahl von gebrochenen Versprechungen hatte Herr Vorbauer das Vertrauen des Verkaufsteams und damit der Verkäufer vollständig verloren. Von dem Zeitpunkt an wollten die Verkäufer die TKN und den Herrn Vorbauer so schnell es geht los werden und zwar um jeden Preis. Und das mit Erfolg, leider wurde hierbei auch alles das was erreicht wurde zerstört. Die Teilungserklärung wäre eine Lösung gewesen, diese hätte man unserer Meinung nach um jeden Preis erhalten sollen, den heute ist die Immobilie auf Jahre blockiert. Mehrere Projektbeteiligte und interessierte Investoren haben sich darüber hinaus einzelne Einheiten gekauft um den berühmten „Fuß in der Türe“ zu haben. Teilweise direkt und teilweise über Strohmänner. Sollte jemals wieder ein Versuch unternommen werden die 351 Einheiten zu einer Einheit zusammen zu fügen wird das ungleich schwerer.

Die namhaften Investoren haben sich allesamt zurückgezogen, so auch die ECE. Zu verworren und schwierig um hier Geld zu investieren. Schade!

Nicht dramatisch für den Projektentwickler TKN, die Projektgesellschaft wird einfach irgendwann geschlossen die Karawane zieht weiter, VOLT in Berlin ist das nächste Projekt. Die Projektbeteiligten in Fürth, welche mit Leistungen in Millionenhöhe in Vorleistung gegangen sind, wie das Architekturbüro PASD in Hagen oder die Anwaltskanzlei SJ Berwin (heute King, Wood Mallesons) bleiben auf Ihren Rechnungen an die Projektgesellschaft sitzen. Den mit Abstand größten Schaden, hat jedoch die Stadt Fürth, mitten in einer wunderschönen und historischen Innenstadt steht eine Einzelhandelsruine für die eine Zukunft nach wie vor fraglich ist.

 

 

 

 

 

 

Risikoaufschlag bei Aktieninvestments zu gering!

Posted in Aktieninvestments, Hedgefunds, CTA Programme und Handelssysteme, Allgemein on Oktober 26th, 2015 by advisoradmin – Be the first to comment

das Kurs-Gewinn Verhältnis KGV oder in den USA das „Profits and Earnings“ Ratio P/E ist derzeit beim unserer Meinung nach wichtigsten Aktienindex, dem S&P500 auf einem Wert des 21,86 fachen. (Stand Freitag der 23.10.2015 ) Das heißt die Rendite bei Aktieninvestments liegt bei sage und schreibe 4,57 %. Die Gründe hierfür sind vielfältig, wir wollen es mal mit viel Kapital im Markt und keine Rendite bei festverzinslichen Anlagen zusammen fassen.

Lässt man nun noch die rosarote Brille weg und betrachtet das P/E Ratio inflationsbereinigt, dann halten wir dies für höchst beunruhigend. So zu beobachten beim zyklischen Shiller Ratio mit derzeit 26,22 und damit einer verbleibenden Rendite von 3,81%. Ich bezeichne das als „nichts“, wenn man dies im Verhältnis zum Kursrisiko sieht.

Die Frage welche sich viele Investoren stellen, ist diejenige ob denn diese Rendite etwas mit Nachhaltigkeit zu tun hat. Diese Frage kann man völlig klar und ohne mit der Wimper zu zucken mit NEIN beantworten. Jedes Investment hat 2 Seiten, Chance und Risiko. Ein Aktieninvestment ist ein Investment mit einem hohem Risiko einer Kursveränderung. Ja, das ist immer noch so! Dieses Risiko muss mit einem entsprechenden Risikoaufschlag bezahlt werden, das wird es aber derzeit nicht. Der Risikoaufschlag wird derzeit durch Kursgewinne bezahlt und dieses Spiel ist irgendwann vorbei und endet in der Vernichtung von Kapital.

„Findet Kapital kein adäquates Investment dann vernichtet man es halt“

Das ist das was wir gerade beobachten können. Es wird noch ein paar Monate dauern, aber es ist unausweichlich das wir eine gewaltige Korrektur in den Aktien sehen werden. Jedes Investment sollte den Ansprüchen der Nachhaltigkeit genügen. Die Kurse und Ratios die wir derzeit sehen, sind hiervon weit entfernt. Unsere Vorhersage für eine solche Bewegung liegt bei einem Zeitraum zwischen Mai und October 2016. „Sell in may and go away“, ….once more!

Greed is good! – Die Gier ist gut!

Posted in Aktieninvestments, Hedgefunds, CTA Programme und Handelssysteme on Oktober 15th, 2015 by advisoradmin – Be the first to comment

sinnierte einst Michael Douglas alias „Gorden Gecko“ im Kinostreifen „Wall Street“ im Jahr 1987, vor dem Auditorium einer Aktionärshauptversammlung, in der er den Aktionären verkaufen will, dass es toll ist die Firma zu zerschlagen, auszuweiden und dabei Millionen zu verdienen, damals waren wir alle vollkommen fasziniert und haben uns sofort knallrote Hosenträger besorgt und mit dem Zigarren rauchen angefangen. Wenn man den Film heute noch mal anschaut muss man eher lächeln, über den Film aber auch über sich selbst. Der Film endet mit einer Ernüchterung, das nicht alles Gold ist was glänzt, das man verdammt reich werden kann ,aber auch ziemlich tief fallen kann und das es wohl nicht so leicht ist ganz nach oben zu kommen, das ist richtig es ist wirklich nicht leicht!

Aber warum, warum liegen 99% von denen die es versuchen daneben? Und warum gibt es doch immer wieder welche, also dokumentierte und geprüfte Geschichten von Menschen die es geschafft haben, das heißt es geht und wenn es bei jemand anderem geht warum dann nicht bei mir?

Eine Frage welche sich viele Menschen schon gestellt haben und immer wieder stellen werden, die meisten verwerfen die Lösung dieser Frage wieder, weil man keine Zeit hat, den Lebensunterhalt mit anständiger Arbeit verdienen muss, die Familie, die Interessen und der Beruf die Gedanken völlig einnimmt.

Zu allererst ist ein Umstand zu nennen der die meisten Menschen überraschen wird, wenn sie lernen wollen selbst und für sich eigenverantwortlich an den Kapitalmärkten Geld zu verdienen und wissen wollen was den Unterschied macht zwischen den 99 % die scheitern und den 1 % die es schaffen, so ist dies nicht das Wissen über die Kapitalmärkte welches sie sich aneignen müssen, es spielt auch keine Rolle was sie gelernt oder studiert haben, ob sie promoviert haben oder nur einen einfach Schulabschluss oder gar keinen haben. Sie müssen etwas über sich selbst lernen, sie müssen lernen zwei ganz erhebliche Gefühle zu beherrschen,……

Gier und Angst!

Das große Geheimnis um selbst erfolgreich an den Märkten zu handeln ist ganz einfach nur die Beherrschung dieser beiden Emotionen. Beachten Sie diese Regel, dass elementarste was die Gewinner von den Verlierern unterscheidet. Bekommen Sie dies in den Griff, könnten Sie es schaffen. Ungefähr 99% derer die es versuchen scheitern dabei.

Wenn ich alles das was dieses Thema betrifft auf eine Regel reduzieren würde, dann würde diese Regel wie folgt lauten.

„Handeln Sie immer nur in so einer Risikogröße das diese sie emotional nicht berührt.“

Emotion verursacht Angst oder Gier, zu viel davon bedeutet, dass entweder das Geld bald zu Ende ist oder die Nerven bald zu Ende sind.

Erhöhen Sie die Risikogröße NUR im Umfang dessen es die Nerven zulassen und lügen sie sich nicht selbst an. Schweissnasse Hände sind z.B. ein Indiz für zu große Positionen. Berührt Sie die Position nicht, können Sie diese langsam erhöhen. Der Wechsel zwischen diesen beiden Emotionen kann innerhalb von Sekunden passieren.

Aber es sei auch angemerkt, das dieser wirklich gut gemeinte Rat, kaum einen wirklichen Wert hat.

Ein Beispiel:

Sie sind mit einer Position gut im Plus, Ihnen geht es gut, sie sagen sich, ok, ich könnte ja vielleicht noch etwas abwarten um doch noch etwas mehr Gewinn einzustreichen. Dann kommt plötzlich eine absolut überraschende Meldung, z.B. in jüngster Zeit, als die Schweizer Nationalbank bekannt gegeben hat, dass die Untergrenze für den Wechselkurs zum Euro fallen gelassen wird, der Kurs damit nicht mehr gekoppelt wird an den Euro.

Die dann folgende Kursbewegung war dramatisch, das 21-fache der üblichen Tagesschwankung innerhalb kürzester Zeit. Das ist dann eine Situation wo auch Stopps nicht mehr ausgeführt werden weil es einfach keine Käufer mehr gibt. Wenn dann ein neuer Kurs festgestellt wird, dann liegt dieser dort wo kein Geld mehr auf Ihrem Konto vorhanden ist.

 

Meist beginnen Sie mit dem Handel mit einigen positiven Gewinn Trades. Es läuft gut und Sie fühlen sich auch gut. Irgendwann aber, geht es los, eine Position geht ins Minus, die Märkte gehen in der Regel schnell und dynamisch in neue Richtungen, meist in wenigen Stunden. Sie haben keinen Stopp gesetzt, weil ja nichts los war, sie kommen an den Bildschirm und sehen einen dicken Minusbetrag auf Ihrer Handelsplattform, der bedeutet, sie haben 20% Ihres Kontos ausradiert. Ihnen wird heiß, die Backen glühen, die Hände sind nass, Sie sehen auf die Tastatur und wissen plötzlich nicht mehr wie Sie eigentlich Ihr Handelssystem bedienen müssen. „Sch….“, aber warum nur (NICHT GLAUBEN WOLLEN) sie versuchen erst mal herauszufinden was denn eigentlich los war. Nach einiger Zeit geht der Markt wieder in Ihre Richtung, schon ein Drittel des Minus ist schon wieder weg. Sie haben sich auch schon langsam daran gewöhnt, das Minus wird weniger (HOFFNUNG), wenn sie jetzt die Position verdoppeln, streng nach dem Motto „..if your are in trouble…double“ dann wären sie vielleicht am Abend schon wieder leicht im Plus. Aber dann passiert eines, die nächste dynamische Bewegung läuft gegen Sie. Ihnen wird wieder heiß, sie sitzen vor dem Bildschirm und beobachten wie ihr Geld weniger wird. Sie sind paralysiert, es ist Ihnen auch mittlerweile komischerweise egal. (HANDLUNGSUNFÄHIG) Die Position ist so groß das ihr Broker die Position sicher nicht über Nacht halten wird, sondern sie bekommen einen Margin-Call. Dann macht es „Ding“ und das e-mail mit dem Margin Call ist da. „Überweisen Sie sofort Geld oder wir schließen die Position“. Sie ignorieren das e-mail, es ist ja noch etwas Zeit. Am Abend haben Sie dann 80% Ihres Geldes auf dem Handelskonto verloren. Viele, viele tausend Euro, vielleicht sogar einen Betrag wo andere Menschen ein Auto, eine Wohnung oder ein Haus von kaufen. Sie sind völlig fertig, sie laufen apathisch durch Ihr Büro oder Ihre Wohnung und sind kaum ansprechbar. Ihre Frau sieht sie an und fragt was denn los sei. Sie sind aber nicht in der Lage darüber zu reden. Sie wollen nur eines, sich irgendwo verkriechen und nichts mehr hören. Es tut weh. Der Markt hat Sie in die Mangel genommen und ausgespukt, gedemütigt und erniedrigt. So fühlen Sie sich. Sie fühlen sich minderwertig, als Versager. Und Sie wollen so etwas nie wieder erleben.

Am nächsten Tag, oder dem übernächsten, oder ein paar Wochen später, haben Sie wieder Mut gefasst und neues frisches Geld auf Ihr Handelskonto überwiesen um weiter zu machen.

Sie sitzen vor dem Rechner, die Handelsplattform ist offen und machen das Setup, sehen eine Chance ……..“aber können nicht“. Sie warten lieber noch ab. Am Abend stellen Sie fest, dass es genau richtig gewesen wäre und ärgern sich. Sie sind so voll Angst, dass diese Schmerzen wieder passieren, dass sie lieber nichts machen. Endlich dann fassen Sie sich ein Herz und gehen die nächste Position ein und es funktioniert, ENDLICH, Puuhh, nachdem die Position im Gewinn ist, schließen Sie die Position und freuen sich über den kleinen Gewinn.

Aber dann, nach einigen Tagen, Wochen oder sogar Monaten, passiert es wieder, sie haben das Gefühl der Markt hat nur darauf gewartet das sie einsteigen und schon läuft es gegen Sie.

Am Anfang war es nur ein kleiner Verlust, das macht Ihnen nichts aus, Sie haben ja schon schlimmeres erlebt. Sie erhöhen die Position, da ja jetzt der Einstandspreis noch besser ist als vorher und dann …….passiert es wieder, plötzlich geht der Markt schnell und dynamisch in die andere Richtung. Aus dem kleinen Verlust ist ein großer Verlust geworden, am Abend ist wieder eine ganze Menge Geld weg.

Es ist wieder passiert, sie haben nochmal eine gewaltige Ohrfeige gekommen, sie werden gedemütigt, fühlen sich schlecht, müssen Ihrer Frau oder Familie erklären, dass eine ganze Menge Geld einfach weg ist. Obwohl Sie doch so sicher waren das es nie wieder passieren wird. Sie werden dann noch von allen Menschen die Ihnen nahe stehen nochmal gedemütigt, wie man denn so dumm sein kann, wieso Sie nur annehmen konnten damit etwas zu verdienen.

Das ist die soziale Komponente! Egal ob Sie gewinnen oder verlieren, sind Sie ein Außenseiter, wenn Sie jemandem erzählen Sie hätten 10 oder 20% innerhalb weniger Tage gemacht bezeichnet man Sie als Lügner, Spinner oder beides zusammen. Wenn Sie Geld verlieren bezeichnet man Sie als Spieler, Zocker, Fantasten, Versager, Idioten und was einem hierzu noch so alles einfallen kann.

Es kommt der Moment wo Sie sagen NIE WIEDER! Es geht nicht, ich kann das nicht. So passiert es über 99% der Menschen die damit anfangen. Die wenigen die es schaffen bleiben meist im Verborgenen, oder werden Manager von Hedgefunds bzw. CTA´s.

Meine persönliche Meinung ist die, dass jeder durch dieses Tal der Tränen gehen muss, ich glaube nicht daran das man es lernen kann oder sich hierauf vorbereiten könnte. Es ist sehr schwer und sollte gut überlegt sein ob man dies selbst machen will, oder besser jemanden hiermit beauftragen sollte, was meine ausdrückliche Empfehlung ist.

Nur wenn Sie es von Anfang an schaffen Ihre Emotionen in den Griff zu bekommen, jeden einzelnen Trade planen und immer wissen wo sie sind egal wohin der Markt geht, dann könnten Sie es schaffen. Ihre Chance beträgt 1 zu 100! ..… good luck!