Bilfinger Aktie bricht ein "Pfusch und Schlamperei am Bau" Sind die Vorwürfe gerechtfertigt?

Das renommierte Bauunternehmen Bilfinger+Berger sieht sich in den letzten Tagen massiver öffentlicher Kritik ausgesetzt, es wird ein Schuldiger gesucht für die Versäumnisse beim Kölner U-Bahnbau, in deren Folge das Kölner Stadtarchiv eingestürzt ist. Als Führer des Konsortiums um den Bau der U-Bahn hat Bilfinger+Berger für viele dieser Versäumnisse nun die Verantwortung übernommen. Über personelle Konsequenzen und Prüfung von möglichen Schadenersatzansprüchen wird berichtet. Die Bilfinger Aktie ist in der Folge massiv eingebrochen ist. Viele Anleger, Investoren und potentielle Bauherren stellen sich nun die Frage ob sie dem Unternehmen das Vertrauen entziehen. Ob die Vorwürfe berechtigt sind, ist eine Frage welche bisher noch zu wenig diskutiert wird, das ich auch die Meinung weiterer Bauherren des Unternehmens. Im Gespräch mit diesen, erhält man hierzu eine völlig andere Perspektive. Die TKN Real Estate Solutions AG hat mit Bilfinger+Berger ein Shoppingcenter in der Stadtmitte von Langenfeld gebaut. Miro Vorbauer, Vorstandsvorsitzender der TKN Real Estate Solutions AG gibt an, jederzeit wieder mit Bilfinger+Berger zu bauen. Seiner Meinung nach entstehen Probleme bei großen Bauvorhaben durch nicht ausreichende Sorgfalt im Rahmen des Projektmanagements. Miro Vorbauer, “Wir haben unser  40 Millionen Projekt in Langenfeld in 18 Monaten, pünktlich und mit einer Baukostenunterschreitung in beträchtlicher Höhe fertig gestellt, Bilfinger hat zuverlässig gearbeitet und pünktlich fertig gestellt, das hat aber nur deshalb so reibungslos funktioniert weil wir ein engmaschiges und kompetentes Projektmanagement haben.” Miro Vorbauer erklärt, das seiner Meinung nach das Bauunternehmen nur so gut sein kann wie das gesamte Projektteam und die Leitung des Projektmanagements.

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