Der Dollar wars und nicht das Gold!

anno domini 1929, es war einmal eine Wirtschaftskrise, einige Umstände die damals auf das britische Pfund gewirkt haben, hatten diese Krise verursacht. Robert Triffin der 1993 verstorbene Ökonom hatte in den 60er Jahren bereits die Verwendung des US-Dollars als Weltleitwährung problematisiert und das als sichere Ursache für eine Weltwirtschaftskrise prognostiziert. Das System ist deshalb krank, da es nur funktioniert, wenn sich die USA beim Rest der Welt verschulden. Nur dann gibt es außerhalb der USA auch US Dollars, nur wenn die USA mehr in der Welt einkaufen als sie der Welt liefern, wird der Dollar in der Welt verbreitet. Ein Handelsbilanzdefizit also vorprogrammiert. Das System wurde jetzt über Jahrzehnte betrieben und zu was es geführt hat, haben wir fest stellen müssen.

Heute müssen wir eingestehen, das die USA Ihre Schulden, die sie weltweit haben, niemals mehr zurückzahlen können. Das meiste Kapital was aus aller Herren Länder in Kredite für Immobilien geflossen ist, ist ganz einfach verschwunden, Puff und weg. Der Krisenfalls ist also eingetreten, genau wie prognostiziert. Über 60 Jahre lang ist auf Pump gelebt worden, seit der Einführung des Greenback als Leitwährung.

Nur dieser Umstand hat es nebenbei ermöglicht, dass sich die USA zur Supermacht entwickeln konnte. Alle Kriege, oder sagen wir besser “Raubzüge” wurden letztlich damit finanziert.

Eine Wertsteigerung der US-Immobilien hat es eigentlich nicht gegeben, sie war niemals da, es wurde einfach immer leichter Geld aufzunehmen, mit immer geringer werdender monatlicher Belastung. Die Kreditkartenschulden wurden aufs Haus genommen und nach wenigen Wochen war das Limit trotzdem wieder erreicht. Was aber mit dem Geld gemacht wurde, das war Realität, die US Bürger haben Immobilien gebaut und gekauft und renoviert und dadurch haben viele Leute ehrliches Geld “verdient”. Bezahlt wurde das ganze aber mit Geld was es nie gab.

Ein Teil des Geldes floss an den Staat und der andere in den Konsum. Das Geld was an den Staat ging, wurde wieder billig ausgeliehen und führte wieder zu neuem Geld, ein Teil des Geldes floss ins Ausland, siehe Handelsbilanzdefizit, aus dem Ausland floss es wieder zurück in Immobilienanleihen. Das Karrussell dreht sich weiter und weiter. Das Geld bzw. die Luft die in der Blase war, wurde immer mehr gebläht und der Druck steigerte sich. Bei jeder Umdrehung des Karrussels floss Geld in die Welt, Waren in die USA und Immobilienanleihen in die Welt.

Entstanden ist das alles nur deshalb da die Amerikaner im Jahr 1944 den Vertrag von Bretton Woods ein klein wenig abgeändert haben. Er enthielt die Formulierung das die Staaten Ihre Währung mit Gold hinterlegt haben müssen. Die USA haben hier ergänzt, “oder US Dollar”. Großbrittanien wäre der einzige gewesen der dagegen angehen hätte können, die Briten hatten den Vertrag mit den 44 anderen Staaten aber dennoch ratifiziert weil sie für den Nachkriegsaufbau dringend einen Kredit gebraucht haben. Wenn das anders gelaufen wäre, dann hätte sich die gesamte Welt anders entwickelt. So hat es dem Karrussel den ersten Schubs gegeben.

Was lernen wir aber heute hieraus? Insbesondere ist hier die Frage wie sich das auf den Euro und die Zinslandschaft auswirken wird, das ist die wichtigste Basis für die Investition in Immobilien.

Es hat sich eigentlich nicht viel geändert seit dem platzen der Blase, die USA drucken weiterhin Geld was in die Welt fließt, das System hat sich also nicht geändert, das System der Ratings hat sich auch nicht wirklich verändert und die nächste Immobilienblase ist meiner Meinung nach unausweichlich.

Dennoch ist die Investition in Immobilien immer noch das sinnvollste Investment. Wie lange sich das Karrussel drehen wird und was passieren wird kann niemand wirklich prognostizieren. Ich meine das sich alles verändern wird, eine Währungsreform die einzige Möglichkeit den gigantischen Schuldenberg abzubauen. Dann wird derjenige im Vorteil sein der “große” Werte besitzt.

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