Megatrend Ackerland und Agrarinvestments

Kartoffeln, Rüben, Mais, Weizen, Gerste, wertvolle Rohstoffe, welche überdurchschnittliches Renditepotential haben! Das sind die Überlegungen vieler Investment Gurus und namhafter Investoren, darunter so berühmte Namen wie George Soros, Bill Gates, Lord Rothschild und  Al Nahyan. Diese Rohstoffe haben alle eines gemeinsam, sie müssen irgendwo wachsen und genau das ist das Problem der Platz hierfür wird weniger und die Nachfrage steigt. Auch Investmentbanken wie JP Morgan, Morgan Stanley und  Goldman Sachs beschäftigen sich mit dieser Anlageform und entwickeln Produkte für Ihre Kunden. 

Etwas 4,9 Mrd Hektar Ackerland wird weltweit für die Agrarproduktion genutzt, bei 6,7 Mrd. Menschen auf der Welt entspricht das ca. 7500qm Agrarfläche pro Person. Bis 2050 werden ca. 9,5 Mrd. Menschen auf der Erde leben, bis dahin gehen aber ca. 45% der Agrarfläche verloren. Pro Tag vermindert sich die Fläche um ca. 30.000ha und Bedarf an 200.000ha entstehen. Um dieses Problem zu lösen, muss Ackerland geschaffen werden, pro Jahr eine Fläche ungefähr so groß wie ganz Deutschland.

Weiterhin müssen diese Ackerflächen produktiver genutzt werden. In einem Land wie Kroatien z.B. ernährt ein Bauer ca. 6 Einwohner, im europäischen Durchschnitt ernährt ein Landwirt 156 Einwohner, enormes Potential. Die durschnittlichen Ausgaben pro Kopf für Lebensmittel differieren eklatant, in den USA belaufen sich diese auf  5.336 USD, in China lediglich 765 USD. Das Land China kauft im großen Stil Agrarflächen weltweit ein, derzeit ca. 2,1 Mio. Hektar, ganz einfach um seine Bevölkerung bis in 40 Jahren ernähren zu können.

Aber nicht nur Lebensmittel und Futtermittel werden nachgefragt auch die steigende Nachfrage nach biologischen Treibstoffen trägt dazu bei das immer mehr Agraflächen benötigt werden.

Dies bedeutet, das diejenigen welche über Ackerland verfügen und dieses effizient und produktiv nutzen in Zukunft viel Geld verdienen können. Vor allem aber erfüllt ein Investment in Ackerland eines, den gestiegenen Bedarf an Sicherheit, Grund und Boden ist hierbei das Beste Investment was man machen kann, nicht spektakulär, keine gigantischen Renditen, aber sicher.

Der Bauer als Fondsmanager der Zukunft? Das Agrarstudium und eine Lehre auf dem Bauernhof als Voraussetzung für einen Platz im Management? Auf jeden Fall eine interessante Sichtweise.

Vielleicht erinnern wir uns noch an die Weissagung der Cree Indianers, den sich in den 80er Jahren viele „Grüne“ auf Ihr Auto geklebt haben,

„Erst wenn der letzte Baum gerodet ist, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann“.

Wenn die Menschen heute feststellen das der Rohstoff Nahrung es Wert ist, Geld zu investieren, habe ich wieder Hoffnung das unsere Kinder eine Zukunft haben.

Agrarinvestments, aus unserer Sicht eine absolute Empfehlung! Wir werden uns mit Produkten aus diesem Bereich intensiv befassen und werden wieder berichten.

  1. Klaus Olbios sagt:

    Ja es ist schlimm, dass die Entwicklungen nicht wirklich besser werden. Der Mensch ist nun einmal ein Tier, das auf kurzfristige Reaktionen „programmiert“ ist. Das Großhirn wäre hier zwar einmalig dafür einsatzbereit, auch weitsicht zu zeigen, aber die natürlichen Instinkte und die Gier scheinen hier weiterhin die Oberhand zu behalten.

    Andererseits erleben wir in Österreich auch eine andersgerichtete Entwicklung. Nachhaltigkeit, Biodiversität etc. sind auf dem Vormarsch – Vermutlich auch, weil sich auch damit gutes Geld machen lässt. Besonders die BIO-Lebensmittelmarke Zurück zum Ursprung (http://www.zurueckzumursprung.at/) ist hier einer der Vorreiter. Aber auch viele kleine Bauern und Händler zeigen hier Einsatzbereitschaft und Weitsicht. So zum Beispiel die Demeter-Bauern.

    Ich hoffe, dass dieser „Wirtschaftszweig“ funktioniert und möglichst ehrlich bleibt.
    LG, Klaus

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